Haus der Geschichte Rundbrief April 2026
1. April 2026
Liebe Freundinnen und Freunde des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg,
an Ostern besteht die Gelegenheit, zwei Ausstellungen im Haus der Geschichte noch kurz vor deren Ende zu sehen: „Wahlkampf radikal“ und „Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ schließen am 12. April. Am Ostersonntag und Ostermontag, 5. und 6. April, hat das Haus der Geschichte von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ebenfalls an beiden Osterfeiertagen öffnen der Erinnerungsort Hotel Silber (10 bis 18 Uhr) und die Stauffenberg-Erinnerungsstätte (10 bis 17 Uhr) in Stuttgart sowie das Museum „Hohenasperg – Ein deutsches Gefängnis“ (11 bis 18 Uhr). Am Karfreitag, 3. April, sind alle Museen des Hauses der Geschichte geschlossen.
Im April startet ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung „Rechtsextremer Terror“ im Erinnerungsort Hotel Silber. Dort kann darüber hinaus eine Musikmatinee mit der renommierten New Yorker Künstlerin Eleanor Raissa erlebt werden. Auch die Ausstellungsintervention „Anti-Anti 2.0“ im Haus der Geschichte wird mit interessanten Veranstaltungen begleitet.
Ein besonderes Ereignis ist das Wandelkonzert im Haus der Geschichte in der „Langen Nacht der Musik von zuhause“ des Staatsorchesters Stuttgart. Dafür verlosen wir zwei Tickets. Mehr dazu in diesem Rundbrief.
Herzliche Grüße
Ihr Team des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg
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Bildnachweis:HdGBW
„Frei Schwimmen“ und „Im Fokus: Wahlkampf radikal“
Führungen und Eintritt frei am letzten Ausstellungswochenende
Zwei Ausstellungen enden im Haus der Geschichte am Sonntag, 12. April 2026 - Anlass für freien Eintritt und kostenlose Führungen. Der öffentliche Rundgang am letzten Ausstellungstag um 13.30 Uhr durch „Frei Schwimmen“ widmet sich öffentlichen Bädern als Spiegel der Gesellschaft. Die Führung von Kurator Sebastian Dörfler um 14.30 Uhr in der Ausstellung „Wahlkampf radikal“ zeigt, wie extreme Kräfte und Kampagnen Wahlkämpfe im Land beeinflussten. Ebbe Kögel spricht um 15.30 Uhr mit dem Kurator in der „Frei Schwimmen“-Ausstellung über seine Erfahrungen als Bademeister und vom Freibad als gesellschaftlichem Ort und „Integrationsmaschine“.
Eintritt und Führungen in den beiden Sonderausstellungen sind am letzten Ausstellungswochenende, 11. und 12. April, frei.
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Bildnachweis:HdGBW
„Hotel Silber“
Begleitprogramm „Rechtsextremer Terror“ startet
Das Kooperationsprogramm zur Ausstellung „Rechtsextremer Terror“ startet an mehreren Orten. Dabei kooperiert das Haus der Geschichte mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Bildungszentrum Hospitalhof, der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber und der Evangelischen Kirchengemeinde Markus-Haigst.
In der Ausstellung und damit auch bei der Führung am Sonntag, 12. April 2026, um 16 Uhr im Erinnerungsort Hotel Silber geht es um ausgewählte Taten von politischen Morden der Weimarer Republik bis zu aktuellen Putschplänen aus Reichsbürgerkreisen. Die Führung kostet 5 Euro zzgl. Eintritt. Anmeldung bis 10. April: veranstaltungen-hs@hdgbw.de.
„Die neue Neonazi-Jugend“ ist das Thema des Vortrags mit dem Journalisten und Autoren Julius Geiler am Dienstag, 14. April 2026, um 19 Uhr im Hospitalhof Stuttgart. Seit Frühling 2024 formieren sich in Deutschland neue gewaltorientierte rechtsextreme Jugendstrukturen. Was steckt hinter der „Revolte-Strategie“ der Jungen Nationalisten und dezentralen „TikTok-Divisionen“? Der Eintritt ist frei. Anmeldung: www.hospitalhof.de.
Im Erinnerungsort Hotel Silber widmet sich ein Podiumsgespräch unter dem Titel „Solidarität verteidigen!“ am Mittwoch, 15. April 2026, um 19 Uhr der Frage, wie Gewerkschaften von Rechten ins Visier genommen werden. Der Eintritt ist frei. Anmeldung: veranstaltungen-hs@hdgbw.de.
Über Matthias Erzberger als einen Wegbereiter für Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden spricht am Mittwoch, 22. April 2026, um 20 Uhr im Paul-Fischer-Haus Stuttgart der Leiter des „Rechtsextremer Terror“-Projekts, Christopher Dowe. Der Politiker Erzberger wurde 1921 von Angehörigen einer rechtsgerichteten Geheimorganisation ermordet. Der Eintritt ist frei.
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Bildnachweis:HdGBW
Programm zur Ausstellungsintervention
Fragt uns doch mal!
Auch die Ausstellungsintervention „Fragt uns doch mal! Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus“ wird mit Veranstaltungen begleitet. Am Sonntag, 19. April 2026, bietet das Haus der Geschichte um 14.30 Uhr ein Ausstellungsgespräch mit Führung in der Intervention. Es geht um alten und neuen Antisemitismus und was man dagegen tun kann. Die Führung ist kostenfrei (zzgl. Ausstellungseintritt).
Am Mittwoch, 22. April 2026, gibt es um 18 Uhr beim Kooperationspartner Theodor-Heuss-Haus Stuttgart ein Gespräch mit Nicholas Potter und Ernst Wolfgang Becker über die neue autoritäre Linke. Es geht um die Frage: Wie antisemitisch sind Postkolonialismus und Antizionismus? Der Eintritt ist frei. Anmeldung und Infos: www.theodor-heuss-haus.de/programme/schwerpunkt. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Einlass nur mit gültigem Ausweis.
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Bildnachweis: Bundesarchiv
„Hotel Silber“
Albert Schweitzer: „Paix ou guerre atomique?“ / „Friede oder Atomkrieg?“
Im Rahmen der „Französischen Wochen“ findet am Mittwoch, 22. April 2026, um 19 Uhr im Erinnerungsort Hotel Silber eine Konzertlesung zu Albert Schweitzers „Friede oder Atomkrieg?“ statt. Der Friedensnobelpreisträger hat sich am 23. April 1957 über Radio Oslo mit seiner ersten von vier Reden an die Weltöffentlichkeit gewandt: In seinem „Appell an die Menschheit“ warnte er eindringlich vor den verheerenden Folgen der atomaren Aufrüstung und rief zu moralischer Verantwortung sowie aktivem Einsatz für den Frieden auf.
Zitate aus Texten und Briefen Schweitzers ergeben eine dichte Collage. Sie zeigt eine lebhafte Diskussion über den Weg in eine friedlichere Welt.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung: veranstaltungen-hs@hdgbw.de. Kooperationspartner*innen sind A livre ouvert / wie ein offenes Buch, Bürgerdialog Stuttgart-Straßburg, Institut français Stuttgart, Welthaus Stuttgart e. V.; die Veranstaltung wird unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart und der Ville de Strasbourg.
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Bildnachweis: Staatsorchester Stuttgart
Wandelkonzert des Staatsorchesters
Lange Nacht der Musik von zuhause
Das Haus der Geschichte ist eine Station in der „Langen Nacht der Musik von zuhause“ des Staatsorchesters Stuttgart am Donnerstag, 30. April 2026, um 20 Uhr. Bei dem Wandelkonzert im Museum spielen ein Duo Gitarre/Flöte, ein Streichquartett und eine Violinistin des Staatsorchesters Stuttgart in der Ausstellung.
Anknüpfend an die Uraufführung von Sara Glojnarićs Oper Station Paradiso gehen die Musiker*innen in dieser Langen Nacht in drei Museen der Frage nach: Wie klingt Musik von Zuhause? Beginn ist um 17.45 Uhr im Landesmuseum Württemberg. Nach dem Programm im Haus der Geschichte folgt um 22 Uhr ein Konzert im Württembergischen Kunstverein.
Infos und Tickets: https://www.staatsoper-stuttgart.de/spielplan/kalender/2026-04/die-lange-nacht-der-musik-von-zuhause Wir verlosen zwei Ticketpakete: Teilnahme am Gewinnspiel bis 8. April per E-Mail an presse@hdgbw.de
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